Ahnentafel Ludwigs II, Bildschirmansicht des Programmes PAF. Die Farben und Nummern wurden extra hinzugefügt.
Es gibt verschiedene Arten, die Vorfahren aufzuzeichnen. Eine davon ist die Ahnentafel, wie sie der Bildschirm oben für Ludwig II. darstellt. Von links nach rechts werden Generation für Generation die jeweiligen Eltern aufgeführt. Diese Darstellung ist aber für allzu viele Generationen nicht sinnvoll, denn der Platz wird nach rechts immer knapper. Die Alternative ist eine Liste, die sich an der Ahnentafel orientiert.
Dabei erhält jeder Ahn eine eindeutige Nummer. Die Hauptperson, um deren Ahnen es geht, ist die 1 (Ludwig II.). Dann wird Generation für Generation nach unten durchnummeriert. Frauen (rosa) haben so immer ungerade Zahlen. Die »Namensträger« sind Potenzen von zwei (also: 2, 4, 8, 16, 32 usw.). Taucht dieselbe Person (Verwandtenehen!) an mehreren Stellen auf (grüne Felder), wird sie mehrfach aufgeführt. Weil so die echten Ahnen bei jedem irgendwann weniger werden, als die theoretisch möglichen, spricht man von »Ahnenschwund«.
Der Computerbildschirm (oben) zeigt die - modifizierte - Ahnentafel Ludwigs II. und wurde mit dem Programm Personal Ancestry File (PAF) erstellt, das jeder gratis aus dem Internet herunterladen kann. (s. unten bei »Links, Downloads«).